Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, jährlich 6 bis 8 Pflegeheime in Halle zu besuchen - die 10 Damen der Arbeitsgruppe Gesundheit und Pflege unter Leitung von Edelgard Funke. Das eingeschworene Team ist jedes Mal sehr gut vorbereitet, wenn es Gespräche mit den jeweiligen Heimleitungen sowie -beiräten führt. Die ausgefüllten Fragebogen zu Pflege, Betreuung, Wohnbedingungen, gesunder Ernährung, Sport und anderen Freizeitmöglichkeiten für die SeniorInnen werden gewissenhaft ausgewertet. Wo es angebracht ist, ringt man gemeinsam um Verbesserungen.

Edelgard Funke zur Qualität der Pflegeeinrichtungen: „Die meisten Heime sind in Ordnung. Nur leider haben oft viel zu wenig Fachkräfte für viel zu wenig Gehalt viel zu viel zu tun.“ Und: Es müssten angesichts der demografischen Entwicklung auch mehr Altenheime gebaut werden.

Den Mitgliedern der Arbeitsgruppe ist es wichtig, stets aktuell informiert zu sein. Regelmäßige Kontakte zu den Pflegekassen und Sanitätshäusern, darüber hinaus zur geriatrischen Abteilung der Diakonie, zum Blinden- und Sehschwachenverband oder zu Suchtberatungsstellen dienen ihnen zur Einschätzung der Situation der alten Menschen in den Seniorenheimen und betreuten Wohnanlagen. Und so können sie konkret beraten und helfen.

Als Segen empfindet Edeltraut Funke die Gründung des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaften an der Martin-Luther-Universität (MLU) in Halle, das sich mit Gesundheitsproblemen im höheren Lebensalter, u. a. mit Demenz, befasst.

Gabriele Bräunig

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